Baracuta

Die Geschichte der Marke Baracuta beginnt in Manchester, einem industriellen Kerngebiet im Nordwesten Englands. Die Stadt war einst als „Cottonopolis“ bekannt und war im 19. Jahrhundert das Zentrum der weltweiten Baumwolltextilproduktion.

1912 erreichte sie ihren Höhepunkt, als 8 Milliarden Meter Stoff produziert wurden. Aufgrund der regelmäßig hohen Niederschlagsmengen und der feuchten Atmosphäre (die besonders gut für das Baumwollspinnen geeignet war) wird es auch oft als „Rainy City“ bezeichnet.
Angesichts des industriellen Hintergrunds der Stadt und ihrer klimatischen Bedingungen ist es verständlich, dass eine Reihe von Baumwollregenbekleidungsherstellern in der Region tätig wurden. Eine von ihnen war eine Firma namens Baracuta, die den Brüdern John und Isaac Miller gehörte. Ihre Haupttätigkeit war die Herstellung von Regenmänteln für Marken wie Burberry und Aquascutum.
In den 1930er Jahren begannen die Gebrüder Miller, den Namen Baracuta als eigenständige Marke zu entwickeln, und entwickelten eine Reihe einzigartiger Designs, die jeweils einen alphanumerischen Codenamen tragen. Zu dieser Zeit bot der Erfolg ihres Fertigungsgeschäfts ihnen die Möglichkeit, Mitglied des örtlichen Golfclubs zu werden und 1937 entwickelten sie eine kurze, wasserdichte Reißverschlussjacke, die auf dem Platz getragen werden konnte. Das Design bot ausreichend Bewegungsfreiheit, damit die Spieler den Ball uneingeschränkt schlagen können. Es wurde schließlich in Japan als „Swing Jacket“ bekannt, wurde jedoch von der Firma mit dem Codenamen G9 (das G für „Golf“) bezeichnet.